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Ärzteinformationen » 14.09.2007
Reproduktionsmedizinerin: Frauen vernachlässigen biologische Uhr
14.09.2007

Für viele Paare ist ein Kind ein Lifestyle-Artikel, den sie sich anschaffen wollen, wenn sie bereits alles andere besitzen. Dabei vernachlässigen sie häufig die biologische Uhr der Frau. Darauf hat die Reproduktionsmedizinerin Monika Bals-Pratsch im Vorfeld des 30. Wissenschaftlichen Kongresses des Deutschen Ärztinnenbundes in Regensburg hingewiesen.

Das Treffen findet vom 20. bis 23. September statt. Ausführliche Infos dazu sind im Gesundheitsticker nachzulesen.

Viele Frauen vergessen bei ihrer Lebensplanung, dass die biologische Uhr tickt: Es ist und bleibt eine Herausforderung an die Medizin, wenn der Kinderwunsch erst um die 40 herum realisiert werden soll“, sagte sie. Die biologischen Voraussetzungen für eine Schwangerschaft verschlechterten sich mit zunehmendem Alter, das sei vielen Frauen nicht bewusst.

„Es ist ‚in’, als 40-jährige ‚junge Mutter’ zu brillieren, viele Promi-Frauen fallen einem dabei ein, aber von denjenigen, die das nicht mehr schaffen, ist kaum die Rede“, so Bals-Pratsch. Sie plädierte dafür, die biologischen Kenntnisse darüber zum Beispiel in der Schule besser zu vermitteln und die Lust auf ein Kind anzuregen, nicht erst dann, wenn das Paar schon alles andere besitze.

Andererseits gebe es viele Paare mit einem frühzeitig bestehenden unerfüllten Kinderwunsch. „Viele Paare können sich die Kinderwunschbehandlung nicht leisten. Dass dies in einem Land geschieht, das dringend Kinder braucht, ist nicht zu verstehen“, so die Reproduktionsmedizinerin.
Quelle: Newsletter Deutsches Ärzteblatt vom 13.09.2007/hil






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