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Patienteninformationen » 26.02.2008
Moderne Laserverfahren auch bei Karies und Parodontitis:
26.02.2008

Angst vor dem Zahnarzt – das war einmal. Vorsorge und die frühzeitige Erkennung von Zahnerkrankungen stehen im Fokus der modernen Zahnmedizin. In vielen Zahnarztpraxen ist mittlerweile eine schonende, minimal-invasive Zahnbehandlung das Mittel der Wahl. Das heißt, so viel wie nötig und so wenig wie möglich Zahnsubstanz opfern.

Moderne Diagnose- und Behandlungsmethoden, wie beispielsweise lasergestützte Verfahren, ermöglichen es dem Zahnarzt, kleinere Zahnschäden oft ohne Bohren zu behandeln, vorausgesetzt, die regelmäßigen Kontrolluntersuchungen zweimal jährlich werden wahrgenommen. Eine beginnende Karies kann so in der Regel frühzeitig erkannt werden. Besteht Unsicherheit, ob eine Karies vorhanden ist, können neben dem Einsatz von gezielten Röntgenaufnahmen so genannte Laserfluoreszenz-Verfahren den Zahnarzt beim Aufspüren einer Karies vor allem an schwer einsehbaren Stellen wie den Zahnzwischenräumen oder unter einer scheinbar noch intakten Zahnschmelzoberfläche unterstützen. Völlig schmerzfrei für den Patienten und ohne Strahlenbelastung nutzt dieses Verfahren das unterschiedliche Reflexionsverhalten von gesunder und kranker Zahnsubstanz. Auf diese Weise erhält man einen Hinweis auf die Tiefe der Karies und eine entsprechende Behandlung kann eingeleitet werden.

Auch in der Karies-Therapie werden laserbasierte Verfahren zum Abtrag kariöser Zahnsubstanz als Alternative zum klassischen Bohrer erprobt. Klinische Untersuchungen werden diese Entwicklung verfolgenEine zunehmende Herausforderung für die Zahnmedizin ist die weite Verbreitung der Parodontitis, einer Entzündung des Zahnhalteapparates, in der Bevölkerung. Die Erkrankung kann unbehandelt zum Zahnverlust durch die Zerstörung des Zahnhalteapparates und des Kieferknochens führen. Parodontitis kann in jeder Altersklasse auftreten, besonders findet man sie jedoch bei Erwachsenen und älteren Menschen. Basis der Parodontitis-Behandlung ist die Professionelle Zahnreinigung: Der Zahnarzt oder seine Prophylaxe-Fachkraft entfernen alle bakteriellen Beläge von den Zahnoberflächen und im Übergangsbereich von Zähnen und Zahnfleisch. Haben sich schon Zahnfleischtaschen gebildet, werden auch harte und weiche Beläge in diesen Taschen von der Wurzeloberfläche entfernt. Der konventionelle Einsatz von Hand- und Ultraschallinstrumenten ist bei der Entfernung dieser Ablagerungen nach wie vor das Mittel der Wahl. Inzwischen existieren Ultraschall- und Laserverfahren für die Parodontitis-Therapie, die in der Lage sind, Ablagerungen in den Taschen aufzuspüren und diese gezielt zu entfernen. Studien belegen, dass mit dem Laserverfahren eine Zahnsubstanz schonende Reinigung der Wurzeloberfläche möglich ist.

Der langfristige Erfolg einer Parodontitistherapie hängt jedoch entscheidend von der Vermeidung einer erneuten Entzündung ab. Voraussetzung ist, dass die kritischen Bereiche im Übergang von Zahnfleisch und Zahn regelmäßig perfekt gereinigt werden“, erklärt Dr. Lutz Laurisch, Prophylaxepraxis Korschenbroich und Mitglied des wissenschaftlichen Beirats der Sektion Zahngesundheit im Deutschen Grünen Kreuz e. V. Weitere Informationen auf www.rundum-zahngesund.de Informationen zu schonenden Diagnose- und Behandlungsverfahren finden Sie auf www.der-gesunde-zahn-net

Quelle: PM Dt. grünes Kreuz



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