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Gesundheitstipps » 04.03.2008
Aufwachtipps: Raus aus dem Winterschlaf, rein ins Frühlingserwachen
04.03.2008
Vitaminreiches Obst und Gemüse, Bewegung an der frischen Luft – besser noch bei Sonnenschein – Wechselbäder und Saunagänge, fröhliche Farben und ein herzliches Lachen wecken uns aus dem Winterschlaf. Die Tipps von verschiedenen DAK-Experten:

Ernährungstipp

Kresse, Schnittlauch, Löwenzahn… Junges Frühlingsgrün gehört jetzt unbedingt aufs Quarkbrot. Die frische Farbe macht nicht nur gute Laune – die Blättchen enthalten auch jede Menge Vitamine, Minerale und Spurenelemente. Die Kräuter lassen sich leicht im Blumentopf auf der Fensterbank ziehen.

Gourmets halten jetzt in feuchten Waldabschnitten nach Bärlauch Ausschau. Der „Wilde Knoblauch“ stärkt Herz und Kreislauf und fördert die Durchblutung. Seine langen Blätter ähneln denen der (giftigen!) Maiglöckchen und Herbstzeitlosen, riechen aber intensiv nach Knoblauch, wenn man sie zwischen den Fingern zerreibt. Wer auf Nummer sicher gehen will, fragt beim Gemüsehändler oder auf dem Wochenmarkt nach.

Bärlauch würzt Braten und Pasta. Er lässt sich zu Pesto verarbeiten oder zu einer einfachen Suppe: Zwei Zwiebeln fein hacken und in etwas Butter glasig dünsten. 200 Gramm Bärlauch waschen, trocken tupfen, klein schneiden und kurz mit den Zwiebeln andünsten. Mit einem halben Liter Gemüsebrühe ablöschen, aufkochen lassen und pürieren. 250 Milliliter Sahne zugeben und erneut aufkochen lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Bewegungstipp

Ihr Hund möchte vor dem Frühstück schon vor die Tür? Wunderbar! Jede Minute an der frischen Luft vertreibt die Müdigkeit. Scheint obendrein noch die Sonne, profitiert der Körper doppelt: Tageslicht regt die Serotonin-Produktion an. Das „Gute-Laune-Hormon“ verdrängt das Melatonin, der uns im Winter gähnen lässt.

Bereits ein paar Kniebeugen am offenen Fenster oder ein kleiner Spaziergang in der Mittagspause bringen den Kreislauf auf Trab. Noch besser ist regelmäßige, ausgiebige Bewegung. Je nach Kondition vorm Sonnenuntergang eine Runde walken oder joggen, Rad fahren oder spazierengehen – so schmelzen auch gleich die Fettpolster aus der Weihnachtszeit.

Stoffwechseltipp

Tagsüber ein lauer Frühlingswind, nachts der letzte Frost. Schnee im April und Sommergefühle im März: Die Temperaturschwankungen machen nicht nur Wetterfühligen zu schaffen. Saunagänge bereiten den Körper auf das Auf und Ab vor – allerdings nur, wenn man sich zwischen den Schwitzphasen konsequent abkühlt.

Auch Kneippgüsse trainieren den Kreislauf, etwa die Armgüsse: Wasser auf zehn bis achtzehn Grad einstellen und den kalten Strahl an der Außenseite des Armes von den Fingerspitzen bis zur Schulter hinauf und an der Innenseite wieder hinab führen, erst rechts dann links.

Psychologentipp

Gehen Sie viel nach draußen. Das Tageslicht kurbelt die Produktion von Serotonin an und vertreibt den „Müdemacher“ Melatonin. Regelmäßige Bewegung wie Joggen oder Fahrradfahren hebt die Stimmung. Pflegen Sie intensiv ihre sozialen Kontakte und treffen Sie sich häufiger mit Freunden. „Entrümpeln“ Sie ihre Wohnung vom Winter und umgeben Sie sich mit Frühlingsboten wie Osterglocken, Primeln oder Tulpen.
Quelle: DAK



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